DLRG und Feuerwehr üben gemeinsam

03.07.2019

DLRG und Feuerwehr üben gemeinsam

An Bewährtem sollte man festhalten. Darin waren sich die Beteiligten der DLRG Ortsgruppe Kleve e.V. sowie der Feuerwehr der Stadt Kleve, Löschzug Kleve einig. Eine erneute gemeinsame Übung sollte dazu dienen, Einsatztaktik und Vorgehensweise gemeinsam zu koordinieren.
Kameradschaft und das gegenseitige Kennenlernen sind ebenso wichtige Faktoren.
„Jede Organisation bringt eigene Kernkompetenzen ein“, so der Pressesprecher der DLRG Kleve, Herbert Boot. „Es gilt, diese möglichst schnell und wirkungsvoll einzusetzen“.

Mit dabei auch die künftigen Nachwuchskräfte beider Organisationen. Sowohl die Jugendfeuerwehr, als auch das Jugendeinsatzteam (JET) der DLRG waren gerne bereit, als Mimen zu fungieren.

Das Szenario: Passanten meldeten einen Brand an Bord eines Partybootes im Bereich des Wendebeckens am Spoykanal. An Bord seien zehn Jugendliche, von denen bereits mehrere über Bord gesprungen seien. Feuerwehr und DLRG rückten unmittelbar nach der Alarmierung aus.

Der Schnellen Einsatzgruppe der DLRG unter Leitung von Dominik Schilder bot sich das Bild eines in Vollbrand stehenden Partykatamaran. Zahlreiche Verletzte trieben hilflos im Wasser.
Ebenfalls vor Ort der Löschzug Kleve unter der Leitung des Zugführers, Stadtbrandinspektor Jürgen Buil. Abgestimmt wurden zwischen den Führungskräften eine schnelle aber auch wirksame Rettung aller Verletzten sowie die Brandbekämpfung. Zuschauer konnten sich von den Maßnahmen überzeugen.
Man zeigte sich sehr überrascht darüber, wie schnell Boote zu Wasser gebracht wurden und eine Löschwasserversorgung aufgebaut war Zum Einsatz kam auch die Drehleiter. Diese wurde so in Stellung gebracht, dass die Verletzten im Bereich der Spundwand hochgehievt werden konnten.
Zeitgleich führte ein Angriffstrupp von Bord aus die Brandbekämpfung durch. Hierbei wurde mittels Schaumpistole Löschschaum auf das Brandobjekt gebracht.

Fazit:
Erneut wurde deutlich, wie gute Zusammenarbeit, trotz unterschiedlicher Strukturen funktioniert.
Die Beteiligten sind sich einig, weitere gemeinsame Übungen folgen zu lassen.
Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle – neben allen Beteiligten – auch der Firma Flussfeuer, die durch Bereitstellung eines Partykatamarans die Übung ermöglicht hat.

 

HB