Fortbildung der DLRG Bootsführer

23.04.2019

Fortbildung der DLRG Bootsführer Kleve

Mittlerweile eine Tradition, so könnte man die jährlich stattfindende Fortbildung der im Rettungswachdienst eingesetzten Bootsführer / innen der DLRG Ortsgruppe Kleve e.V. bezeichnen.
Dennoch, die mit der Organisation beauftragten Ausbilder und Prüfer Bootswesen, Fabian Remmen und Derik Stalder ließen Änderungen einfließen.

 

So führte die aktuelle Weiterbildung nicht an unsere Küsten, sondern fand auf den Wasserstraßen der benachbarten Niederlande statt. Erstmalig mit dabei Bootsführer / innen der Ortsgruppe Düren.
Diese brachten zwei Rettungsboote mit. Hierdurch wurde ein Durchtauschen aller Besatzungen möglich.
„Wir sichern seit etlichen Jahren gemeinsam die Rheinregatta ab. Dabei ist die Idee für eine Kooperation im Rahmen einer zentralen Weiterbildung entstanden“, so Fabian Remmen.


Bereits am Vorabend waren die Kameraden / innen angereist und hatten Quartier im DLRG Haus Kleve – Kellen bezogen. Beim gemeinsamen Grillen ließ man nicht nur die zahlreichen Begebenheiten rund um die vergangenen Rheinwochen Revue passieren. Es galt vielmehr, das Augenmerk auf die aktuelle Weiterbildung zu richten.


Die Einweisung wurde – wie gewohnt äußerst routiniert – von Derik Stalder vorgenommen. Detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Ausschnitte des Kartenmaterials wurden an die Besatzungen übergeben. „Hier noch einmal zur Auffrischung die wichtigsten Seezeichen und Regeln beim Befahren der Schleusen“, so Derik Stalder in seinem Briefing. „Auf das Schleusen legen wir diesmal einen Schwerpunkt der Fortbildung“, so Stalder abschließend.

 Und an Schleusen mangelt es wirklich nicht. Die geplante Strecke ab Gennep in Richtung Maas Waal Kanal umfasst rund 146 km bei fünf zu passierenden Schleusen. Reichlich Gelegenheit also, die unterschiedlichen Manöver zu trainieren. Nicht zu vergessen natürlich die vorherige Verbindungsaufnahme per Funk mit dem Schleusenmeister. „Das Schleusen ist ein Zeitfaktor, der für uns nicht kalkulierbar ist“, so Fabian Remmen. „Die Berufsschifffahrt hat grundsätzlich Vorrang und bei einem hohen Verkehrsaufkommen sind damit für Sportboote Wartezeiten nicht auszuschließen“. Entstandene Wartezeiten können auch nicht durch ein anschließendes Fahren mit höherer Geschwindigkeit wettgemacht werden. Nahezu überall bestehen entsprechende Geschwindigkeitsbegrenzungen die zu beachten sind.


Zu Wartezeiten ist es jedoch nicht gekommen, so dass der Zeitplan, der eine Mittagspause im Yachthaven Lunenburg vorsah, eingehalten werden konnte. Dominik Schilder, der die Veranstaltung gewissermaßen von Land aus betreute, hatte mit seinem Fahrerteam bereits alle Vorbereitungen in Lunenburg getroffen. Nach dem Essen und einer kurzen Besprechung wurde die Fahrt fortgesetzt.

Fazit:
Eine hervorragend organisierte Fortbildung, die zudem auch erneut den Kameradschaftsgeist gestärkt hat. „Ach, es gibt doch noch eine wesentliche Veränderung zu den letzten Jahren“, so Pressesprecher Herbert Boot, „ Das Wetter war ausgezeichnet“.

HB