Berufsfeuerwehrtag - JET dabei

06.10.2018

"Es geht darum, die erfolgreichen Zusammenarbeit der Jugendlichen der örtlichen Hilfsorganisationen weiter zu intensivieren und die Kameradschaft zu stärken", so Herbert Boot, Pressesprecher der Ortsgruppe Kleve.

Frederik Mulder, als Leiter des Jugendeinsatzteam (JET) kann genau diese äußerst gelungene Zusammenarbeit auch für dieses Jahr nur unterstreichen.
"Alle Lagen wurden trotz hohen Stressfaktors durch die äußerst realistisch agierenden Mimen, der Dunkelheit und die entprechenden Geräuschkulissen, z.B. einer echten Auslösung einer Brandmeldeanlage (BMA) zügig und effizient durch die Jugendlichen der verschiedenen Hilfsorgansisationen abgearbeitet. Ein nennenswerter Unterschied zum Niveau der Erwachsenen Kameraden der Einheiten war nicht zu konstatieren. Daher "Hut ab", so sein abschließendes Resümee.

Im Folgenden der Bericht der Jugendfeuerwehr Kleve im Original:

Die Jugendorganisationen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kleve, des Technisches Hilfswerkes Kleve und des JET Teams der DLRG Kleve haben einen gemeinsamen Aktionstag über 24 Stunden erlebt und dabei eine Vielzahl von Einsätzen abgearbeitet.

Um 10:30 Uhr kam der erste Einsatzauftrag: Als Hochwasserschutz musste auf dem Geländes des THW an der Landwehr eine Quellkade mit Sandsäcken errichtet werden. Im Anschluss an die erfolgreichen Sicherungsarbeiten wurde gemeinsam eine Stärkung eingenommen.

Nach dem obligatorischen Dienstsport wurden verschiedene Einsätze in Form einer Stationsausbildung geübt: Müllcontainerbrand, Brandmeldeanlage am Rathaus, Küchenbrand, Ölspur, Personensuche und Patiententransport mit Reanimationsmaßnahmen.

In der Zwischenzeit wurden noch die „großen“ Einsatzkräfte versorgt, die zu dem Zeitpunkt einen stundenlangen Einsatz zur Bekämpfung einer Ölspur abarbeiteten. Es zeigte sich wieder einmal, wie nah Übung und Einsatz beieinander liegen.

Nach dem Abendessen wurde dann Großalarm für alle Jugendgruppen ausgelöst: Am Hagebaumarkt Swertz in Kleve hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst und es befanden sich noch mehrere Personen im Gebäude. Hier konnten dann alle Organisationen gemeinsam das erlernte Wissen anwenden: Personen wurden aus dem verrauchten Bereich gerettet und aus Zwangslagen befreit und alle Patienten gut versorgt und betreut.

 Ein Dank geht hier besonders an die Firma Swertz, die das Gebäude und das Lager für die umfangreiche Übung zur Verfügung gestellt hat. Ein weiterer Dank richtet sich an die RUND-Gruppe DLRG Ortsgruppe Goch e. V., die uns hervorragend mit Ihren Mimen unterstützt haben.

Die Nachtruhe wurde dann mit einer Brandwache am Lagerfeuer eingeleitet, die jedoch schon in den frühen Morgenstunden mit einer Personensuche auf dem ehemaligen Übungsplatz der Bundeswehr beendet wurde. Nachdem die Personen gefunden wurden, konnte dann das Frühstück eingenommen werden und alle Jugendlichen konnten dann nach der Pflege von Fahrzeugen und der Wache in den wohlverdienten Feierabend entlassen werden.

MH / HB / FM