Sanitätsfortbildung

16.04.2018

Insbesondere die aktiven Teilnehmer am Rettungswachdienst und die Einsatzkräfte im Katastrophenschutz profitierten von der Fortbildungsveranstaltung, die - wie gewohnt - im DLRG Haus Kleve-Kellen stattfand. Unter Regie der Sanitätsausbilder Dominik Schilder und Fabian Remmen ging es insbesondere darum, Fähigkeiten und Fertigkeiten - nicht nur anlässlich der bevorstehenden Wachsaison - aufzufrischen. Oberstes Ziel dabei: Schaffung einer optimalen Grundlage zur Versorgung von Patienten.

Thematische Gliederung
An mehreren Übungsabenden erfolgte die Vermittlung des geforderten Wissens. Hierzu gehören neben der Anatomie und Physiologie des Körpers auch die Vermittlung verschiedener Untersuchungs-Algorithmen. "Hierdurch soll unseren Sanitätern gewissermaßen ein roter Faden für die Behandlung von Verletzten oder Erkrankten an die Hand gegeben werden", so Dominik Schilder.

Zuvor stand bereits als Thema die Reanimation einschl. Beatmung unter Nutzung des AED (Automatisierter externer Defibrillator) auf dem Übungsplan. "Alle Teilnehmer haben sich engagiert eingebracht und die Gelegenheit zum Üben sehr gut genutzt", so Fabian Remmen. "Insbesondere hat sich gezeigt, wie durch mehrfaches Üben - jeweils unter Stellung einer Lage - die Routine aller Beteiligten deutlich gesteigert werden konnte", ergänzt Dominik Schilder.

Im Verlaufe der Fortbildung wurden ebenfalls die neu beschafften Materialien vorgestellt. Hierzu gehörte beispielweise der "S-Cut". Es handelt sich dabei um eine Art Schneidegerät, mit dessen Hilfe problemlos jegliches Bekleidungsmaterial zerschnitten werden kann. Hierzu zählen auch Materialien wie Neopren oder auch Motorradschutzbekleidung. "Unglaublich, es lässt sich damit schneiden wie durch Butter", zeigten sich die Teilnehmer bei der praktischen Anwendung sichtlich beeindruckt.

Fazit:
Eine gelungene Fortbildungsveranstaltung. Ein herzlicher Dank gilt den Ausbildern und den motivierten Einsatzkräften.

DS/HB