Fortbildung der Bootsführer

05.04.2018

"Jetzt muss alles ganz schnell gehen"! Ein Rettungsboot treibt antriebslos auf dem Rhein. Dieser simulierte Notfall brachte die Crew des Klever Rettungsbootes noch einmal voll in Bewegung. Schließlich war die" Johanna Sebus" bereits für die Rückfahrt zum DLRG Haus in Kleve - Kellen verlastet. "Es zeigte sich wieder einmal, wie gut Hand in Hand gearbeitet wurde", so der Kommentar der Einsatzleitung. Tatsächlich, jeder Beobachter wäre verblüfft gewesen, wie schnell die Besatzung wieder auf dem Rhein war. Galt es doch, der "in Not geratenen" Gocher Bootsbesatzung schnellstmöglich zur Hilfe zu eilen. Ein fachgerechtes Abschleppmanöver setzte den Schlusspunkt dieser Fortbildung.

Tradition
Die jährliche Fortbildung der Bootsführer hat bereits eine lange Tradition. Begonnen wurde damit bereits vor vielen Jahren. Immer mit "an Bord" die Kameraden der Ortsgruppe Goch. Diese waren mit ihrem Motorrettungsboot "Siegfried" ebenfalls voll aktiv.

Zusammenarbeit
Die Vorteile der Kooperation sind unzweifelhaft: Gemeinsames Üben, sowie der Erfahrungsaustausch sind stets von zentraler Bedeutung. Eigentlich klar, denn gerade im Rettungswachdienst am Wisseler See arbeiten beide Ortsgruppen seit langem stets zuverlässig und kameradschaftlich miteinander.

Manöver
Es galt, nach der Winterpause wieder die Routine für das Manövrieren mit dem Rettungsboot zu erlangen. Hierzu trugen unterschiedlichen Aufgabenstellungen bei, die ein zügiges aber vor allem auch stets umsichtiges Verhalten aller Beteiligten an Bord erforderten. Das An- u. Ablegen, Wenden im Strom sowie Aufnahme einer über Bord gegangenen Person waren einige Bestandteile des Übungsgeschehens.

Während das Klever Team in den vergangenen Jahren mehrtägig in Küstengewässern geübt hat, fand die diesjährige Weiterbildung wieder auf dem Rhein bei Emmerich statt. Der Rhein kann daher zu Recht als die" Wiege" der Bootsführerfortbildung bezeichnet werden.

Rettungswachdienst
Unverändert gilt, dass der im Mai beginnende Rettungswachdienst am Wisseler See geleistet werden wird. Aber gerade Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, wie schnell auch ein Einsatz auf dem Rhein erforderlich sein kann. "Hierfür sind wir gut gerüstet", so die Einsatzleitung.

Fazit
"Eine erfolgreiche Fortbildungsveranstaltung fand ihren Abschluss. Auch die Gocher Kameraden sind Dank des gelungenen Abschleppmanövers wieder wohlbehalten zurück", so Pressesprecher Herbert Boot abschließend.

HB