Jahresbilanz 2017

27.01.2018

Dieser Einsatz in 2017, bewies erneut, wie gut die Ortsgruppe sowohl materiell als auch personell aufgestellt ist. Ohne Zweifel ist auch, wie wichtig die Zusammenarbeit mit anderen Einheiten der DLRG im Kreis Kleve, den Feuerwehren und weiteren Hilfsorganisationen ist.

Aus- und Weiterbildung

Die Aus- und Weiterbildung unserer aktiven Mitglieder gestaltet sich durch die bestehenden hohen Anforderungen als sehr zeitintensiv.

Gerade der Weg zum Ausbilder oder zur Führungskraft ist langwierig. Und neben Beruf, Studium oder Schule ist dieser nur mit viel ehrenamtliches Engagement zu bestreiten. Umso beeindruckender ist, dass im vergangenen Jahr nicht nur jeweils ein Ausbilder/Prüfer für den Bootsführerschein Binnen sowie für die Erste-Hilfe Ausbildung, sondern auch noch zwei neue Sanitätsausbilder ihre Ausbildung erfolgreich abschließen konnten. Eine willkommene Verstärkung eines bereits erfolgreich arbeitenden Teams.

Wie bereits berichtet, haben sich im Herbst letzten Jahres sechs unserer Einsatzkräfte der Prüfung zum Bootsführerschein Binnen beim Landesverband Nordrhein e.V. in Düsseldorf erfolgreich gestellt.

Die Einheit des Katastrophenschutzes und der Örtlichen Gefahrenabwehr kann sich seit Anfang letzten Jahres der Unterstützung zudem zweier neu ausgebildeter Gruppenführer sicher sein.

Zahlreiche Fortbildungen im Funkwesen haben die Fertigkeiten im Umgang insbesondere mit dem noch neuen Digitalfunk deutlich erweitert.

Viele Übungen, über das ganze Jahr verteilt, verstärken die guten Kontakte zu Feuerwehr und anderen Organisationen. Hervorzuheben ist hier die vor einem Jahr abgehaltene Übung „Eisrettung“. So wurde unter realistischen Bedingungen mit verschiedenen Materialien geübt, wie eine ins Eis eingebrochene Person schnell aber dennoch schonend und fachgereicht gerettet werden kann.

Das DLRG Haus in Kellen, insbesondere der Schulungsraum, wurde für zahlreiche unterschiedliche Aus-, Weiter- sowie Fortbildungen genutzt. So wurden beispielsweise nicht nur im Rahmen interner Maßnahmen die Rettungsschwimmer in Theorie geschult sondern es fanden darüber hinaus auch mehrere Erste Hilfe und Sanitätskurse statt, die auch durch externe Teilnehmer in Anspruch genommen wurden.

Lehrgänge auf Bezirks- und Landesverbandsebene haben erneut dazu beigetragen, Kontakte im gesamten Land zu pflegen, oder neu zu knüpfen.

Jugend Einsatz Team (JET)

Die Einsatzkräfte von Morgen, im Alter von 12-16 Jahren, waren auch im letzten Jahr sehr aktiv. Neben vielen Aktionen innerhalb des JET, standen auch mehrere Aktionstage mit der Jugend des THW Kleve und der Jugendfeuerwehr der Stadt Kleve auf dem Programm. Die Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen ist nicht nur für alle ein großer Spaß, der das gemeinsame Kennenlernen ermöglicht. Durch die unterschiedlichen Möglichkeiten jeder einzelnen Institution ist es möglich, einen bunten Mix an Aufgaben anzubieten und zu üben.

Veranstaltungen

Zahlreiche Veranstaltungen - auch von Schulen - sind abgesichert worden. Traditionell gehören neben der Rheinwoche, Europas größte Flusssegelregatta, das Schwanenritter Race und der Homecoming Cup in Kleve am Campus der Hochschule Rhein-Waal dazu.

Eine Premiere war die Unterstützung der Malteser. Durch gute Kontakte zu den Maltesern in Kleve, wurde es einigen Helfern ermöglicht, den Sanitätsdienst beim Haldern Pop zu unterstützen.

Beim ersten Lake Run in Kalkar war ebenfalls das Miteinander mit den Maltesern gefragt. Die Malteser aus Emmerich gewissermaßen im Boot. Neben der Absicherung der Wasserhindernisse galt es, die Malteser mit dem Gerätewagen Wasserrettung auf dem sehr schlammigen Eventgelände in Kalkar zu unterstützen. Das in Eigenarbeit ausgebaute, geländegängige Fahrzeug, konnte bei allen Veranstaltungen sein Potential voll einsetzten und konnte etlichen Veranstaltungsteilnehmern unmittelbar helfen.

Zahlen, Daten, Fakten

Die Aktiven leisteten insgesamt 4547 Stunden ehrenamtlichen Dienst. Diese teilten sich wie folgt auf: Bei Einsätzen wurden über 100 Stunden erbracht, Übungen und Ausbildungen schlugen mit circa 1600 Stunden zu Buche. Mit 450 Stunden abgeleisteten Stunden wurde die Sicherheit bei Veranstaltungen gewährleistet.

Der Wachdienst in Wissel kam auf über 2100 Stunden und verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Das gut aufgestellte Team Technik wendete für Arbeiten, die der Instandhaltung von Fahrzeugen, Booten und Gebäude diente, rund 230 Stunden auf.

Diese Zahlen machen die Bedeutung der Arbeit der DLRG jeder Bürgerin und jedem Bürger sicherlich klar.

Der Vorstand, speziell die Leitung Einsatz, bedankt sich auf diesem Wege nicht nur bei allen Aktiven, sondern auch bei den Unterstützern und Sponsoren. Das gute Zusammenspiel ist letztlich ein Garant dafür, dass auch zukünftig erfolgreiche DLRG-Arbeit geleistet werden kann.

In diesem Dank sind insbesondere auch die anderen Einheiten der DLRG, die Freiwillige Feuerwehr, THW, Malteser sowie alle anderen Hilfsorganisationen mit eingeschlossen.

Das Jahr 2018 hat schon mit ersten Aktivitäten begonnen; zahlreiche weitere befinden sich schon in der Planung. Wir – die DLRG-Ortsgruppe Kleve e.V. – freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen allen Aktiven sowie den Bürgerinnen und Bürgern ein erfolgreiches Jahr.

 (HB/DS/JC)