Gefahrenabwehr

Katastrophenschutz

Die DLRG als Hilfsorganisation in Deutschland beteiligt sich im Katastrophenschutz. Das Kerngeschäft hierbei ist die Hilfeleistung bei Hochwasserlagen. Die DLRG ist hierbei so aufgestellt, dass sie in jedem Bundesland über zahlreiche Wasserrettungszüge verfügt. Ein Wasserrettungszug in Nordrhein-Westfalen besteht aus 44 Helfern, die 9 Fahrzeuge besetzen. Diese teilen sich auf in den Führungstrupp, sechs Boots- und zwei Tauchtrupps. Im Bedarfsfall ist eine Erweiterung um die Komponente "Technik und Logistik" möglich.

Örtliche Gefahrenabwehr

Auch im Bereich der örtlichen Gefahrenabwehr ist die Ortsgruppe Kleve aktiv. Bei akuten Notlagen, die ein sofortiges Eingreifen von Wasserrettungskräften erfordern, stehen wir unmittelbar nach einer Alarmierung durch die Kreisleitstelle Kleve zur Verfügung. Dazu gehört beispielsweise die Rettung von Personen aus Wassernotlagen an den Gewässern in und um Kleve.

Der Bootstrupp

Die Ortsgruppe Kleve stellt einen Bootstrupp sowohl für die örtliche Gefahrenabwehr als auch in einem der Wasserrettungszüge des Landesverbandes Nordrhein. Dieser Bootstrupp setzt sich aus fünf Helfern zusammen, die über folgende Qualifikationen verfügen: Truppführer, Kraftfahrer, Bootsführer und weitere zwei Helfer. Aktuell verfügen wir über ca. 20 Mitglieder, die die geforderten Qualifikationen erfüllen und für den Bootstrupp zur Verfügung stehen. Eine Alarmierung ist rund um die Uhr durch den Landesverband oder die Kreisleitstelle möglich.